In mehreren deutschen Tageszeitungen wurde kürzlich über eine Greenpeace-Studie berichtet, nach der bei chinesischen Heilkräutern größere Mengen von Schadstoffen gefunden wurden. Dies hat Patienten und auch Therapeuten verunsichert.

Nach genauerer Überprüfung der Greenpeace-Untersuchung stellte sich heraus, dass sich dies auf 5 Proben einer Firma, der Three Coconut Tree, bezog. Diese Firma ist Tochter einer chinesischen Lebensmittelfirma. Sie ist kein Lieferant für chinesische Heilkräuter, wie sie von Therapeuten genutzt werden.

Eine detaillierte Stellungnahme der CTCA (Centrum für Therapiesicherheit in der chin. Arzneitherapie) zu der Greenpeace-Studie kann auf der Website der Arbeitsgemeinschaft für TCM unter www.agtcm.de abgerufen werden.

In individuellen Rezepten, wie sie chinesische Therapeuten verschreiben, werden die Kräuter über deutsche Apotheken bezogen. Diese Apotheken sind nach deutschem Recht dazu verpflichtet, Herkunft, Schadstoffbelastung und Wirkstoffgehalt der Pflanzen zu überprüfen. Dies schützt Patienten und Therapeuten vor schadstoffbelasteten Kräutern.

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